Kirsten van den bogaard

 

©Georg Pieron

Bei Kirsten van den Bogaard sehen wir eine ganz eigene künstlerische Handschrift, die sich durch das gewählte Sujet, die Technik sowie dem gewählten Material zu einem Gesamtkonzept entwickelt hat. Die häufig von Kirsten gewählte Darstellungsform der Rückenansicht, wie wir sie hier in den vier ausgestellten Arbeiten sehen können, ist ein immer wiederkehrendes Motiv, welches die Künstlerin schon seit Beginn unserer Zusammenarbeit prägte. Verbunden mit der markanten, glänzenden und raumerweiterten Oberfläche der Dibondplatte, entsteht der Eindruck der Momentaufnahme; der „Ich bin ein Teil des Geschehens“-Effekt, der den Wiedererkennungswert von Kirstens Arbeiten signifikant prägt. Jeder, der eine Arbeit von Kirsten van den Bogaard gesehen hat, wird diese unweigerlich wiedererkennen, egal in welchem Kontext oder Raum sie ihm/ihr begegnen. Es sind „Beobachtungen“ – so der Titel aller Arbeiten von Kirsten – die sich als Erinnerungen verfestigen.